Pünktlich zu Halloween lud die Natur- und Umweltschutz Akademie Nordrhein Westfalen (NUA NRW) zur Schülerakademie nach Recklinghausen ein. Aufgrund der weiterhin gruseligen Zahlen rund um die finanzielle Allgemeinbildung bei jungen Leuten passte Halloween als Anlass vielleicht gar nicht mal so schlecht für diese Veranstaltung.

Jay machte sich zusammen mit Eka auf den Weg ins schöne Recklinghausen, um mit den Schülern von fünf verschiedenen Schulen ein wenig über das Thema „Kassensturz“ zu sprechen. Also die großen Fragen: Wo kommt mein Geld her? Wo geht mein Geld hin? Und wo kann ich etwas sparen? Er lässt uns an seinen Erlebnissen teilhaben: 

Der schöne Tag in der NUA startete mit einer Begrüßungsrede von Herrn Blumenroth. Als Leiter der NUA schaffte er es nämlich nicht nur die Jugend zu motivieren, sondern motiviert uns immer gleich mit.

 

FunnyMoney Eröffnungsvortrag

Das FunnyMoney Programm startete dann sogar schon vor unseren zwei Kassensturz-Workshops. Ich, Jay, habe nämlich auch dieses Jahr wieder die Ehre gehabt, den Eröffnungsvortrag zum Thema „Mein Geld im Griff, ist doch easy… oder?“ zu halten. Die Frage, wie und ob das überhaupt „easy“ ist, beantworte ich mir jedes Jahr auf ein Neues selbst auf der Bühne. Eine täglich komplexer werdende Finanzwelt, die gerade jungen Leute eine Menge Eigenverantwortung abverlangt, kann „easy“ sein, wenn man die Antworten auf die wichtigen Fragen in diesem Bereich kennt. Das Gemeine an der ganzen Geschichte ist aber, dass es hierbei gar nicht so sehr um die Antworten geht – man muss viel früher ansetzen – man muss nämlich erstmal wissen, welche Fragen man sich stellen sollte!

Konsumschulden, Versicherungswahnsinn, Praktikumsgeneration, riesiger Dispo/kleiner Lohn, Rentenlücke, negativer Realzins, digitale Finanzwelt, allgemeines Unwissen, demografischer Wandel und noch so vieles mehr – die Finanzwelt wirkt auf junge Leute zurecht wie eine Geisterbahn – reinsetzen und alle paar Meter ein bisschen mehr Angst bekommen.

Und da ich das selbst kenne – mein Weg durch die Finanzwelt ist auch nicht unbedingt ein einfacher gewesen – nutze ich diesen Vortrag immer wieder gerne, um Mut zu machen! „Wenn ich das geschafft habe, schafft ihr das auch!“ Denn am Ende geht es ja gar nicht so sehr darum ALLES zu wissen, sondern eher darum, die großen Probleme zu verstehen und dann clever genug zu sein, die richtigen Antworten zu finden. Und nach fünf Jahren FunnyMoney, sehe ich uns ja tatsächlich eher in der Verantwortung einfach alle Antworten gut strukturiert nach Lebenssituation bereit zu stellen 😊

 

Tolles Spiel

Im Anschluss an diese klassische Jay Brandrede, haben Eka, Frau Masmoudi (die Koordinatorin des Netzwerks Finanzkompetenz) und ich dann zusammen mit den Schülern das Spiel „Groß geträumt, Konto geräumt – geht das auch anders?“ gespielt. Das Spiel wurde vom Netzwerk Finanzkompetenz entworfen, um jungen Leuten ein Gefühl für den Umgang mit Geld zu vermitteln. Das lustige/clevere an dem Spiel sind die zwei Spielfiguren „Spaß“ und „Vernunft“. Während die Vernunft aufpassen muss, dass der Spieler am Ende des Monats noch Geld in der Tasche hat, versucht der Spaß das Geld für allerlei Dönekes auf den Kopf zu hauen. Wie man an dieser kurzen Beschreibung vielleicht schon erkennen kann, haben wir eine ganze Menge Spaß gehabt mit diesem Spiel 😛

 

FunnyMoney Workshops

Im Anschluss an das Spiel ging es bei uns dann mit der ersten Workshop-Runde los und die sollte eine ganz besondere für uns werden. Denn in dieser Schülerakademie am 31.10.2018 haben wir zum ersten Mal ein komplettes Video aus unserer FunnyMoney Academy gezeigt.

Nachdem wir ganz klassisch die Prio-Ampel besprochen haben und analog auf einem Blatt Papier unsere Ausgaben und Einnahmen gegenübergestellt haben, wurde das Thema „eiserne Reserve“ besprochen und zwar indem wir Ekas Video zu diesem Thema angeschmissen haben. Und jetzt kommt der Clou: nachdem wir das Video angeschaut hatten, haben Eka und ich ein paar Fragen zu den Inhalten des Videos gestellt und waren begeistert, wie gut alles verstanden und behalten wurde!

Auch im zweiten Workshop nach dem Mittagessen, zeichnete sich das gleiche Ergebnis ab – Video ist ein Hit Medium!

Am Ende ist halt alles noch genauso wie damals – als der Biolehrer den Röhrenfernseher rausholte und eine VHS-Kassette einlegte, war der ganze Raum still, als würden wir Star Wars schauen.

Nach den zwei erfolgreichen Workshops ging es dann wieder rüber in den großen Saal zur Vorstellung unserer Ergebnisse. Herr Göckeritz, der extra aus dem Ministerium aus Düsseldorf angereist ist, um sich mal anzuhören, was wir an diesem Tag so veranstaltet haben, saß gespannt im Publikum und freute sich auf unsere Ergebnisse.

Nach den Vorstellungen der Workshops „Kostenlos, aber nicht umsonst“ und „Werbung und Konsum“ war dann unsere Truppe dran. Und wie gut wir unseren Job gemacht haben, merkte ich direkt daran, dass unsere Truppe die Frage „Was habt ihr heute gelernt?“ quasi geschlossen mit: „MACHT KEINE SCHULDEN!!!“ beantwortete. 

An dieser Stelle auch nochmal mein Aufruf: „MACHT KEINE SCHULDEN!!!“

Nach dieser Kernbotschaft, die universell auf jedes Leben anzuwenden ist, stellten unsere Teilnehmer selbstverständlich noch die „Prio-Ampel“ und die „eiserne Reserve“ vor. Und das Ganze lief so super, dass Eka und ich wie stolze Eltern danebenstanden und gar nicht mehr aufhören konnten zu grinsen vor Freude.

Also alles in allem ist es eine unglaublich schöne und vor allem erfolgreiche Schülerakademie 2018 gewesen.

Wir freuen uns jetzt schon riesig auf die Schüler- Jugend- und Azubi-Akademie in 2019!

 

 

Am 29.10.2018 haben wir uns in der Börse Düsseldorf zum TeamEvent getroffen. Jay, unser Goldjunge von FunnyMoney erzählt aus seiner Perspektive von dem Tag: Als ich das FunnyMoney Teamevent geplant habe, habe ich nach einem griffigen Namen gesucht und auf die Verwendung des Wortes Extravaganza hatte ich schon lange ein Auge.

Was ist jetzt also eine Extravaganza?

Nach Wikipedia ist sie seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Bezeichnung für ein Ausstattungsstück im US-amerikanischen Unterhaltungstheater, vor allem am Broadway. Dies kann eine Revue, ein Ballett oder ein Musical sein. Das Wort Extravaganza bezieht sich auf den präsentierten Luxus in Bühnenbild, Kostümen und Personal.

Das es was mit Theater zu tun hat wusste ich noch. Über die genaue Beschreibung musste ich dann aber auch ein bisschen schmunzeln 😊 Also versuchen wir doch jetzt mal anhand der beschreibenden Kriterien von unserem ersten wirklich großen Teamevent zu berichten.

Luxus:

Von Luxus halte ich ja eigentlich gar nicht sooo viel – ich bin ja eher der pragmatische Typ. Nichtsdestotrotz kann man unsere Lokation schon als luxuriös bezeichnen, denn getroffen haben wir uns in der Börse Düsseldorf – und die ist ja bekanntlich die erste Adresse in einer angesagten Metropole. In Sachen Lokation kann man hier also wirklich schon von Luxus sprechen 😊

Kostüme:

Naja, hier muss man vielleicht einen kleinen Abstrich machen. Ich hatte zwar meine feinste orangene Jacke an, aber wirklich kostümiert ist keiner erschienen 😛

Personal:

SO – jetzt aber! Denn in Sachen Personal waren wir wirklich groß besetzt. Düsseldorf als Ort haben wir nämlich gewählt, weil sich unser Team ja mittlerweile durch halb NRW erstreckt. Da kam uns die Börse natürlich gelegen, da hatten alle Teilnehmer einen ungefähr gleichlangen Weg. Sage und schreibe 12 Personen nehmen dieser Tage an einem FunnyMoney Team Event teil, was man zu großen Teilen der tatkräftigen Unterstützung der WerkDigitals zuschreiben kann 😊 Aber halten wir mal fest, an diesem sonnigen Montag konnten wir das Who is Who der FunnyMoney Welt aufbieten!

Unterhaltungstheater:

Kommen wir jetzt zum Ablauf und der großen Frage, was macht so ein Team überhaupt, wenn es eventiert.

In den Tag gestartet sind wir mit einer Präsentation von Herrn Strelow, der uns die Geschichte der Düsseldorfer Börse so lebhaft erzählte, als wären wir tatsächlich in den 80er Jahren. Gerade das digitale Ende unseres Teams konnte sich ja noch gar nicht vorstellen, in was für geschichtsträchtigen Hallen sie sich gerade befanden.

Im Anschluss hieß es dann „Vorhang auf für das Team Content“! Zusammen mit Eka und Alex habe ich dem gesamten Team erklärt, wie überhaupt so ein FunnyMoney Academy Video entsteht. Das Ganze haben wir natürlich im klassischen FunnyMoney Stil erledigt, sprich, es wurde auch gelacht 😀 Die Herzstücke „Filmen für Fortgeschrittene“ und „Was macht eigentlich Alex… der Grafiker?“ posten wir euch auch noch auf Facebook.

 

Direkt im Anschluss an den Content war dann Arnold mit seiner App an der Reihe. Die Idee, endlich eine Budget-App zu bauen, die einem nicht alle privaten Daten rund um die eigenen Ausgaben stibitzt, nimmt nämlich auch so langsam Fahrt auf! In gewohnt ruhiger und professioneller Art präsentierte Arnold die aktuellen Fortschritte und stellte in Aussicht, dass die App vielleicht schon im ersten Quartal 2019 das Licht der App Stores erblicken könnte.

Danach kam dann das Team Design und hat uns allen erklärt, wieso FunnyMoney überhaupt nach FunnyMoney aussieht, wenn es in die Öffentlichkeit tritt. Neben den aktuellen Website-Designs und den geplanten Postkarten, haben sie auch direkt ein paar coole Spielereien mit unserem Logo vorgestellt – die werden euch im Laufe der Zeit bestimmt auch noch über den Weg laufen.

Der nächste Vortrag war für mich das Äquivalent zu dem, was ein Disneyfilm für den 8-jährigen Jacob gewesen ist. Das Programmierer-Team hat uns einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen unserer Website gewährt. Ich mein‘ – anschauen können wir uns das Ganze auch so, aber der Laie sieht ja nur kryptische Buchstabenkolonnen und bunte Farben 😛 Drum war es umso spannender zu sehen, wieso unsere Seite überhaupt macht, was sie macht und dann auch direkt zu merken, wieviel Liebe und Gedanken in der ganzen Programmierung steckt!

Und so neigte sich der Tag dann auch schon fast dem Ende zu, gefüllt mit allen Informationen die man benötigte, um unser kleines Unternehmen ganzheitlich zu verstehen. Denn wenn man die ganze Zeit dezentral an verschiedenen Orten in Deutschland an dem gleichen Projekt arbeitet, leidet man manchmal unter einem Tunnelblick – deshalb war ich auch so begeistert, dass wir endlich mal (wozu man sagen muss, dass es die Academy ja noch nicht mal ein Jahr gibt :P) eine Extravaganza veranstaltet haben.

Im Anschluss an das TeamEvent waren wir dann noch essen, nicht nur um einen erfolgreichen Tag zu feiern, sondern vor allem, um direkt weiter an neuen spannenden Ideen rund um die FunnyMoney Academy zu arbeiten. Ihr könnt euch also auch weiterhin auf viele spannende News in den nächsten Wochen freuen 😊

Knapp 6.000 Personen besuchten die viertägige Fair Friends Messe in Dortmund, die als die bundesweit größte Messe für fairen Handel gilt. Die Fair Friends präsentiert das Leben und Arbeiten unter den Aspekten der Fairness, des sozialen Umgangs und der Nachhaltigkeit. Damit schafft die Messe ein Bewusstsein für nachhaltige Themen und fairen Handel. Dazu haben auch die 220 Aussteller aus 17 verschiedenen Ländern beigetragen, die den Besuchern diverse Einblicke in die Themenfelder Ernährung, Mode, Gesundheit, Energie, Umwelt und Design geboten haben.

FunnyMoney als Aussteller

Die Fair Friends gilt allgemein als Sammelpunkt für all diejenigen, die die Welt mit ihren eigenen Projekten ein kleines Stück besser machen wollen. Neben Ausstellern, die einen alternativen Lebensstil präsentierten, war auch FunnyMoney als Aussteller für nachhaltige Finanzbildung auf der Messe vertreten. Das vierköpfige Team hinter dem Dortmunder Projekt FunnyMoney, setzt sich die Aufgabe Schülern, Studenten und auch Erwachsenen den Einstieg in die finanzielle Eigenständigkeit zu erleichtern und klärt dabei in Online-Video-Kursen zentrale Fragen, die sich viele Leute stellen. Jacob Risse und Ekaterina Hermann, die beiden Hauptakteure hinter FunnyMoney, erklären in ihren Videos auf einfache und moderne Art die wichtigsten Tipps und Tricks um ganz einfach auf eigenen Beinen in der Finanzwelt stehen zu können. 

Ähnliche Ziele wie FunnyMoney verfolgt auch das Projekt KinderCash, nur ist die Zielgruppe dort noch etwas jünger. Das Projekt KinderCash zielt darauf ab, bereits in der Grundschule die Grundsteine der Finanzkompetenz zu legen. Ziel dieses Projektes ist es, Kinder so früh wie möglich in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern, sodass sie gut auf die Vielfältigkeit und Herausforderungen der modernen Gesellschaft vorbereitet sind. Dazu gehört der reflektierte Umgang mit Wünschen, Bedürfnissen, Emotionen, Geld sowie Werbung und Konsum. Weiter Informationen zum Projekt KinderCash finden Sie unter: https://www.projekt-kindercash.de/

Messe setzt großes Zeichen

Die Westfalenhallen Dortmund GmbH als Veranstalter der Fair Friends setzt darauf, die gesamte Messe klimafreundlich zu gestalten. Die Messe unterstützt die Klimaschutzprojekte der Klima-Kollekte. Dadurch werden in Entwicklungs- und Schwellenländern rund 43,5 Tonnen CO2-Emissionen eingespart und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung vor Ort gefördert.

Kochshows im Messeprogramm

Das Programm der Messe beinhaltete einen Fachtag zum Thema nachhaltige Beschaffung sowie Info-Veranstaltungen, Workshops, Kochshows und einen Poetry-Slam. Zusätzlich wurden Schulklassen für ihr eigenes Engagement im Bereich FairTrade und Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

 Die nächste Fair Friends findet vom 5.September bis zum 8.September 2019 statt.

 

Großer Auftritt – am Samstag, den 21.7.2018 hielt Jacob Risse, Leiter des FunnyMoney Teams, zum ersten Mal an der Volkshochschule Köln einen seiner berühmten Finanzbildungs-Vorträge. Wie immer berichtet er darüber hautnah und lebendig: 
Wenn um 5.15Uhr der Wecker klingelt und es Samstag ist, hast Du besser eine ganze Menge Spaß an dem was Du tust! Wie viel Spaß ich, Jay, daran habe mit Menschen über Geld zu sprechen, siehst Du in den Videos, die wir regelmäßig über Instagram und Facebook posten. Aber auch ich bin nur ein Mensch, sprich, die 5.15 Uhr sitzen mir in den Knochen als ich meine Tasche für Köln packe 😀
Ok, dann fangen wir doch mal ganz vorne an. Also an dem Tag selber kommen wir nicht weiter nach vorne als 5.15 Uhr, aber die ganze Geschichte kommt mit ein bisschen Vorlauf.
Ich fahre also nach Köln, um dort meinen ersten Finanzkurs an der Volkshochschule zu geben. Was für mich irgendwie eine große Sache ist, denn irgendwie habe ich schon oft mit der VHS geliebäugelt. Jetzt habe ich ja schon an allerlei Orten über den richtigen Umgang mit dem Geld gesprochen. Ich war schon an Universitäten, in Schulen, an der Börse und habe sogar mal im Schlosspark Bellevue über das Problem und die Lösung der mangelnden finanziellen Allgemeinbildung gesprochen. Aber die VHS war etwas Neues, hier bin ich nach fünf Jahren Finanzbildung noch nicht einmal vertreten gewesen.
Woher nehme ich die Begeisterung für die Volkshochschule?
Am Ende ist es doch auch nur ein Ort, um mit Menschen über mein Thema zu sprechen. Für mich spielt der Name hier eine große Rolle. Finanzbildung in Deutschland ist ein Thema, das in der Regel einer gewissen Klientel vorbehalten ist. Wenn die Eltern merken wie wichtig diese Form der Bildung ist, fangen sie sofort an ihre Kinder in diesem Bereich zu bilden. Wissen die Eltern aber nicht um den Wert von Finanzbildung, kommt sie leider auch nicht bei den Kindern an – mit dramatischen Folgen L
Also kann man über Finanzbildung vieles sagen, aber nicht unbedingt, dass sie ein Volkssport ist.  Und genau das wollen wir mit FunnyMoney ändern! Finanzielle Allgemeinbildung ist in 2018 genauso wichtig, wie Lesen und Schreiben, aber unglücklicherweise wird sie lange nicht so flächendeckend angeboten. Und wenn die Leute dann in zehn Jahren merken, dass sie sich besser vor 15 Jahren hätten mit dem Thema auseinandersetzen sollen, kann selbst ich nicht mehr helfen – und das stört mich natürlich ungemein!
Also Finanzbildung unters Volk bringen! Und wenn das der Plan ist, ist die VOLKShochschule doch genau der richtige Ort dafür. Das mal zu meiner Begeisterung für den Ort 😛
Jetzt aber zurück zum eigentlichen Thema: mein Besuch bei der VHS in Köln.
Wieso Köln? Vor fast einem Jahr bekam FunnyMoney Unterstützung durch eine MP2 (Management Projekt 2) Gruppe der Fachhochschule Dortmund. Diese Gruppe schaute sich an, wo wir schon überall mit der Finanzbildung gewesen sind und fragte dann zurecht: „Wieso eigentlich nicht an der VHS?“ Und das war eine gute Frage, wieso eigentlich nicht?
Dieses tolle Team hat unser Anliegen also bei verschiedenen Volkshochschulen vorgestellt und Köln hat direkt zugeschlagen. Nach einem ersten Kennenlernen, indem das MP2 Team sogar unsere Idee gepitcht hat, haben wir dann einen Termin für dieses Jahr festgemacht. Und von ganz genau diesem Termin rede ich gerade 😀
Nachdem ich mich also um 5.15 hochgequält habe und ein paar Stunden später dann bei strahlendem Sonnenschein in Köln ankam, befand ich mich drei Kaffee später auch schon im absoluten Finanzbildungsmodus! Der wurde dann kurz ausgebremst, da ich mich erst in der VHS zurechtfinden musste (hoch zum Raum – abgeschlossen – runter zum Pförtner – Schlüssel holen – hoch zum Raum – falscher Schlüssel – runter zum Pförtner – richtiger Schlüssel – rein in den Raum – los geht’s!). Zusammen mit den Teilnehmern habe ich dann über gängige Schuldenfallen, den richtigen Umgang mit Krediten, das richtige Verhalten in Bankgesprächen und natürlich über die private Altersvorsorge gesprochen. Am meisten begeistert von dem Format VHS war ich dank der Tatsache, dass alle Teilnehmer wirklich ein brennendes Interesse (schon fast so wie meins) für das Thema mitgebracht haben 😀 Gegen Ende habe ich mich richtig beeilt, damit wir alle Themen durchbekommen und trotzdem noch ein paar wichtige Themen wie Indexfonds und ETF Auswahl intensiv besprechen konnten.
Überzogen wurde dann auch noch 35min – Zeit, die aber bestens genutzt wurde. Und als dann der letzte Teilnehmer mit den Worten „könnt ihr nicht vielleicht noch einen Kurs nur für Altersvorsorge anbieten“ den Raum verlassen hatte, habe ich durchs Fenster auf den Media Park geschaut und mir gedacht „absolut wert gewesen so früh aufzustehen!“
Darum nochmal tausend Dank an die Volkshochschule in Köln, an alle Teilnehmer des Kurses und an den Pförtner für seine Schlüsselakrobatik.